Hilferuf Quelle: © Rainer Sturm / PIXELIO

Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter erhalten ihre Aufträge einerseits infolge der fachlichen Vorgaben zur Betreuung und Behandlung inhaftierter Menschen sowie andererseits von den Klienten selbst. Insofern nehmen sie ein doppeltes Mandat wahr. Sie bieten den Inhaftierten neben der psychosozialen Begleitung nach dem Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe solche Hilfen an, die es ihnen ermöglichen sollen, ihr zukünftiges Leben in sozialer Verantwortung ohne Begehen von Straftaten zu führen. Hierbei arbeitet der Sozialdienst eng mit den übrigen Diensten der Justizvollzugsanstalt sowie mit Institutionen außerhalb der Anstalt insbesondere mit Einrichtungen der staatlichen (Bewährungshilfe und Gerichtshilfe) und freien Straffälligenhilfe (z.B. Caritas, Diakonie) zusammen.

Die 10 Dipl. Sozialarbeiter/ -innen bzw. Dipl. Sozialpädagogen/ -innen des Sozialdienstes nehmen insbesondere folgende Aufgaben wahr:

  • Ordner Allgemeine Sozialarbeit
    Im hier Aufgabenbereich sind alle Sozialarbeiter/ -innen neben ihren speziellen Schwerpunktaufgaben in den jeweiligen Vollzugsabteilungen tätig.
  • Ordner Suchtberatung
    Die Betreuung der suchtmittelabhängigen Straf- und Untersuchungsgefangenen ist von besonderer Bedeutung.
  • Ordner Soziales Training
    Das soziales Training greift gezielt Problembereiche auf.
  • Ordner Übergangsmanagement
    Berufliche Eingliederung.
  • Ordner Schuldnerberatung
    Überhöhte Verschuldung und mangelnde Rückzahlungsmöglichkeiten führen in nicht seltenen Fällen zu Straffälligkeit.
  • Ordner Angehörigenarbeit
    Dem Gefangenen wird ermöglicht im begleiteten Rahmen mit seinen Angehörigen Perspektiven für die Zeit nach der Haft zu entwickeln.